Laut den neuesten Daten des Weltbüros für Metallstatistik (WBMS) weltweitPrimäraluminiumproduktionIm Januar 2026 erreichte die Produktion 6,1695 Millionen Tonnen, während der Gesamtverbrauch bei 5,9513 Millionen Tonnen lag, was zu einem Angebotsüberschuss von 218.200 Tonnen führte.
Der Bericht enthielt auch Zahlen zu vorgelagerten Rohstoffen für denselben Zeitraum: Die weltweite Bauxitproduktion belief sich auf insgesamt 39,2917 Millionen Tonnen, die Aluminiumoxidproduktion erreichte 13,2173 Millionen Tonnen und die Produktion von Sekundäraluminium (Recyclingaluminium) betrug 18,0571 Millionen Tonnen.
Für nachgelagerte Hersteller, die sich auf Folgendes spezialisiert haben:Aluminiumplatte, -blech, -stange, -rohrBei der Präzisionsbearbeitung führt ein anhaltender Überschuss an Primärmetallen typischerweise zu niedrigeren Rohstoffpreisen und einer stärkeren Verhandlungsposition bei der Beschaffung von Halbfertigprodukten. Das gleichzeitige Wachstum des Bauxit- und Aluminiumoxidangebots deutet jedoch darauf hin, dass der Kostendruck in der vorgelagerten Wertschöpfungskette weiter nachlassen und die Prämie für Primärbarren in den kommenden Quartalen möglicherweise verringern könnte.
Das beträchtliche Volumen an Sekundäraluminium von über 18 Millionen Tonnen deutet auch auf eine wachsende Verfügbarkeit von Recyclingmaterial hin, das zunehmend mit Primäraluminium in Anwendungen konkurriert, bei denen die Toleranzen der mechanischen Eigenschaften einen Ersatz zulassen. Für Verarbeiter, die Extrusionsverfahren anwenden,Walzen und CNC-BearbeitungDieses zweigleisige Lieferkettenumfeld erfordert strengere Qualitätskontrollprotokolle und flexiblere Lagerstrategien, um Kosteneffizienz und Produktleistung in Einklang zu bringen.
Nachdem der Markt die Überschusszahlen vom Januar verarbeitet hat, richtet sich das Augenmerk nun darauf, ob der Eigenverbrauch ausreichend ansteigen kann, um die überschüssigen Lagerbestände abzubauen. Für verarbeitende Betriebe mit Mehrwert wird ein diszipliniertes Bestandsmanagement und die genaue Beobachtung regionaler Nachfrageschwankungen entscheidend sein, um das aktuelle Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu bewältigen.
Veröffentlichungsdatum: 24. März 2026